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HSR Rapperswil: Neubau Forschungszentrum und Studentenunterkunft

Die Hochschule liegt im südlichen Ufergebiet von Rapperswil, eingespannt zwischen See und Bahngleisen. Das Grundstück ist über eine Stichstrasse erschlossen. Die campusartige Anlage ist geprägt von fliessenden Räumen und dient dem oberen und dem unteren Zürichseebecken als Scharnier.
Zu den sechs Volumen gesellen sich zwei neue Baukörper mit allseitiger Orientierung dazu. Im höheren der beiden Volumen ist das Forschungsinstitut geplant und wird somit direkt an die bestehende Anlage angebunden. Durch die Aufstockung in der neuen Komposition wird ein origineller städtebaulicher Akzent gesetzt. Die Hochschule wird dadurch von der Stadt aus sichtbar gemacht. Beim fünfgeschossigen Forschungstrakt sowie beim Studentenwohnheim wird die Typologie des Hofhauses konsequent umgesetzt. Der niedrige Wohnbau ist in seiner Situierung der kleinmassstäblichen Bebauungsstruktur der Wohnbauten zugeordnet und bildet den Abschluss im östlichen Bebauungsgebiet. Das Raumkontinuum der bestehenden Campusarchitektur bleibt ungestört.

Landschaftsarchitektur
Das räumliche Grundmuster der bestehenden Anlage diente als Ausgangspunkt für die Gestaltung. Sichtbezüge und die fliessende Landschaft werden verstärkt. Der Ort wird als Übergang zwischen Park und Landschaft thematisiert. Die räumliche Baumkulisse wird verdichtet und mit einer Wildhecke zu den Wohnbauten abgeschlossen. Der auflandige Prozess der Obersees wird an der Veränderung und Dynamik der Sumpfpflanzen ablesbar. Das Grosse Areal soll als Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen dienen.

Info

Offener Projektwettbewerb
2008

Bauherrschaft
Hochbauamt Kanton St. Gallen

Projekt
Dorji Sigrist Architekten

Beteiligte Fachplaner
Landschaftsarchitekt, Fahrni Landschaftsarchitekten