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Sammlungszentrum Affoltern

Die zwei Standorte des Sammlungszentrums des Schweizerischen Nationalmuseums sollen neu an einem Ort an der Lindenmoosstrasse in Affoltern am Albis zusammengefasst und zum weltweit modernsten Zentrum dieser Art erweitert werden.
Das Sammlungszentrum liegt am Rande des Industriegebietes und bildet eine Art südliches Tor zu Affoltern. Die Parzelle liegt unweit der Autobahn und wird durch vier Strassen flankiert. Sie ist im Süden und Osten von grüner Weite und landwirtschaftlicher Fläche umgeben. Im Nordwesten grenzt eine Wohnzone mit zweigeschossigem Wohnungsbau und im Norden das Industriegebiet mit einer heterogendurchsetzten Gebäudestruktur an.
Das Gelände fällt nach Südwesten um rund acht Meter ab. Die bestehenden Längsbauten liegen geduckt in der Landschaft und staffeln sich auf drei unterschiedlichen Eingangsniveaus entlang des Hanges.

Der Bestand wird durch einen turmartigen Kopfbau und zwei Längskörper erweitert. Sie folgen der Nordsüdausrichtung der bestehenden Anlage und der Höhenentwicklung des Terrains. Die Volumen weisen unterschiedliche Höhen auf und bilden eine in sich geschlossene Gesamtanlage mit drei Höfen.
Die Anbauten sind leicht versetzt zu den Bestandsbauten entlang der Hauptverkehrsachse angeordnet. Durch diese Massnahme kann die Fassadenlänge gegliedert und die Hauptverkehrsachse gestärkt werden.
Der fünfgeschossige Kopfbau bildet die neue Eingangssituation an der Schnittstelle zwischen Alt und Neu und setzt ein Zeichen, weit über die Parzellengrenze hinweg. Zwischen dem zweigeschossigen Logistiktrakt und dem dreigeschossigen Depot entsteht ein geschützter Hof, über den neu die Logistik und die Anlieferung des Sammlungszentrums erfolgt. Er bildet das Herz der Anlage.

Info

Projektwettbewerb
2014

Bauherrschaft
Schweizerische Eidgenossenschaft

Projekt
Dorji Sigrist Architekten