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Sanierung und Erweiterung Schulanlage Hofmatt in Meggen

Die Schulanlage Hofmatt liegt zwischen der Luzernerstrasse und dem Hang der Dreilindenstrasse eingebettet. Die Ausrichtung der Gebäude folgt der Luzernerstrasse, während die Komposition sich entlang der Dreilindenstrasse entwickelt. Auf engem Raum konzentrieren sich wichtige Nutzungen von Schule und breiter Öffentlichkeit. Die heterogene Situation der Schulanlage ist sehr undurchlässig, obwohl ein fliessender Aussenraum von Westen nach Osten im Ansatz spürbar ist. Im Osten und Westen ist momentan der Zugang für Feuerwehr und Personen im Rollstuhl topografisch und baulich erschwert. Zur Dreilindenstrasse dominieren die geschlossenen Rückfassaden von Hofmatt 1+2 das Erscheinungsbild.

Unser Eingriff zielt entsprechend auf eine bessere Verflechtung mit der schulnahen Umgebung ab:
Die zurückhaltende Erweiterung der Klassentrakte ermöglicht einen optimalen Bauablauf ohne den Schulbetrieb zu stören. Die analog der Südseite befensterten Fassaden von Hofmatt 1 und 2 zeigen ihr aktives Innenleben neu auch gegen die Dreilindenstrasse und assimilieren den Anbau in die bestehende, erst kürzlich renovierte Substanz.

Der präzise situierte Neubau ermöglicht eine Öffnung der Anlage im Bereich des Hauptzugangs und eine stärkere Verknüpfung des Pausenplatzes mit der tiefer gelegenen Sportanlage. Der sockelartig ausgebildete Ersatzbau Hofmatt 4 übernimmt die Funktion des verbindenden, modulierten Geländes. Die Kommunikation mit der nahen Umgebung wird verstärkt und die Zugänglichkeit, insbesondere der öffentlichen Nutzungen, verbessert.

Info

Studienauftrag
2. Rang, 2013

Bauherrschaft
Gemeinde Meggen

Projekt
Dorji Sigrist Architekten